Regionalbauernverband RBV Döbeln – Oschatz e. V.
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29.07.2019

Ein lachendes und ein weinendes Auge

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Am Wochenende waren überall die Motoren der Mähdrescher und der Abfahrer zu hören. Bis spät in die Nacht hinein wurde vorrangig der Weizen geerntet. Die Wintergerste und Triticale sind längst sicher in den Lagern untergebracht.
Einige Drescher sind auch in der Rapsernte.
Das anhaltende sonnige und trockene Wetter unterstütz die Bauern bei den Druscharbeiten gehörig. Kann doch das Erntegut zügig und ohne Unterbrechung und ohne Kosten für zusätzliche Trocknung eingebracht werden.
Auch die nachfolgende Strohernte wird von der Witterung positiv beeinflusst, es falle keine zusätzliche Kosten an, da das Stroh nicht gewendet werden muss. Für die Bauern ist dieses ein Glücksumstand wären da nicht noch die anderen Kulturen, wie Mais, Rüben, Kartoffeln und das Feld- und Wiesenfutter.
Alle Gartenbesitzer können das mit Sicherheit nachvollziehen, ohne Beregnung bzw. gießen wächst jetzt kaum noch etwas.
Prekär wird diese Wetterlage vor allem wieder für Betriebe mit Tierhaltung. Der 1. und 2. Grünlandschnitt zur Silagegewinnung waren in Summe gesehen ein Viertel bis zur Hälfte weniger als normal.
Auf den Wiesen und Weiden geht gar nichts mehr. Seit 5 Wochen ist kein Grashalm nachgewachsen, im Gegenteil der Aufwuchs geht zurück. Wohl dem Bauern, der genügend Fläche zur Versorgung seiner Wiederkäuer hat.
Einige füttern mittlerweile ihren Rindern und Schafen auf den Koppeln zu. - dieses Futter war als Wintervorrat gedacht.
Aber noch gibt es Hoffnung für die Landwirte - baldiger Regen, der zumindest auf dem Grünland und im Mais und den Rüben Zuwachs bringt.




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